Unser Lehm ist der Kunz geweint Sammlung Hajo und Angelika Antpöhler   23.02. – 02.06.2019

Unser Lehm ist der Kunz geweint. Sammlung Hajo und Angelika Antpöhler

Seit 1957 sammelten Hajo und Angelika Antpöhler Kunst. Rund 1.300 Graphiken und 200 Gemälde, Objekte und Plastiken hat das Paar zusammengetragen und 2010 der Kunsthalle Bremen geschenkt. Damit reihen sie sich ein in die großen Schenkungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Sammlung Antpöhler ergänzt die Bestände der Kunsthalle mit Werken von bisher nicht vorhandenen Künstlern und stärkt bereits vorhandene Bestände signifikant. Besonders gute Exemplare von Druckgraphik verdeutlichen die hohe Qualität der Sammlung. Eine Auswahl dieser großzügigen Schenkung wird nun in der Kunsthalle ausgestellt.

Zu sehen sind Werke des Informel, der Künstlergruppe ZERO und CoBrA sowie Arbeiten des Minimalismus und der Pop Art, Bildhauerzeichnungen sowie Arbeiten der sogenannten Spurensicherung. Seine Sammlung sei eigentlich sein eigenes Museum, so Hajo Antpöhler, der nicht nur Sammler war, sondern auch Künstler, Ausstellungsmacher und Kunstvermittler. Visualisierte Worte waren ein zentraler Bestandteil seiner eigenen künstlerischen Äußerungen. Sie bestechen in ihrem mal ironischen, mal melancholischen Sprachwitz. So schrieb er in einer seiner konkreten poetischen Arbeiten auf Millimeterpapier: „Unser Lehm ist der Kunz geweint“.

 

(Abb.: Gernot Bubenik, Naturgeschichte, 1966, Kunsthalle Bremen - Der Kunstverein in Bremen, © VG Bild-Kunst, Bonn 2018)

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30 Donnerstag
13:00 - 13:15 / 30.5.

Kuratoren-Kunstpause

Visuelle Poesie in der Sammlung Hajo und Angelika Antpöhler

Dr. Frank Laukötter

15 Minuten Werkbetrachtung in der Mittagspause: Das Pflichtprogramm für alle, die Kunst zu ihrer geistigen Grundnahrung zählen.